Aktionsgruppe Bremen - Lilienthal                                   
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AKTUELL  ab April 2015

Wir unterstützen ab sofort  die NEPAL - Soforthilfe von Plan  International für das schreckliche Erdbeben und freuen uns über jede Spende!

Dankbar hörten wir von Urmila, ( s.unten), dass sie überlebt hat und nun sicher, nach 23 Std. Busfahrt von Kathmandu aus in DANG angekommen ist.

Nach dem schweren Erdbeben in Nepal leisten wir von Plan Nothilfe. Wir sind mit unseren Büros in betroffenen Gebieten bereits direkt vor Ort und können umgehend Hilfe leisten. Ziel ist es, sich schnellstmöglich einen Überblick über das Ausmaß der Zerstörung zu verschaffen und eine koordinierte und effektive Hilfe auch in Zusammenarbeit mit der Regierung und weiteren Hilfsorganisationen in die Wege zu leiten.

Kinder sind bei Naturkatastrophen besonders gefährdet. Unsere oberste Priorität gilt daher dem Schutz der Mädchen und Jungen“, so die Vorsitzende der Geschäftsführung von Plan International Deutschland, Maike Röttger. „Kinder können von ihren Familien getrennt worden sein, sich verletzt haben, ihr Zuhause wurde beschädigt oder zerstört, und sie können schwer traumatisiert sein. Sie brauchen Beistand und Schutzräume, die sie vor Übergriffen bewahren.“

Plan AG Bremen, S. Kuznik -
IBAN DE10291523001401063076 -´Kreissparkasse Osterholz, Verwendungszweck:
NEPAL

Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre genaue Anschrift an, damit Plan Ihnen eine Zuwendungsbescheinigung ausstellen kann.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre freundliche Unterstützung
!

Unser aktueller Spendenstand für die NEPAL Nothilfe: 6.812,-- Euro  (Nov.2015)

 


  • Plan International leistet Nothilfe in Nepal      -      Aktuell  6.Mai 2015

    Oberste Priorität hat der Schutz der Kinder

    Nach dem schweren Erdbeben in Nepal bereitet die Kinderhilfsorganisation Plan International Nothilfe-Maßnahmen vor. Plan ist mit seinen Büros in betroffenen Gebieten bereits direkt vor Ort, darunter in Kathmandu, Makwanpur und Baglung, und leitet eine koordinierte und effektive Hilfe auch in Zusammenarbeit mit der Regierung und weiteren Hilfsorganisationen in die Wege.

    Die aktuelle Situation in Nepal in Kürze:

    • Durch die Regenfälle steigt die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen. Viele Menschen sind auf der Flucht und schlafen aus Angst vor den anhaltenden Nachbeben weiterhin im Freien.
    • Einige Gebiete sind noch immer schwer zu erreichen. Das erschwert die Versorgung mit Hilfsgütern.
    • Die Wasser- und Sanitärsituation in den Notlagern ist unzureichend. Es herrscht Mangel an sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln.
    • Nach UN-Angaben sind 2,8 Millionen Menschen obdachlos. Betroffen sind auch knapp eine Million Kinder.
    • Die Weltgesundheitsorganisation warnt angesichts des Regens und der Kälte vor Infektionsausbrüchen.
    • Große gesundheitliche Risiken bringt die Monsunzeit mit sich, diese wird für Nepal in ca. 6 Wochen erwartet.

    Plans Soforthilfe

    • Derzeit hat Plan acht 2,5 t LKWs unter Vertrag, um die Hilfsgüter in die Gemeinden zu transportieren.
    • Plan hat nach aktuellen Angaben 5.770 Planen zum Bau von Notunterkünften und 1.873 Pakete mit Nahrungsmitteln an 9 betroffene Distrikte verteilt.
    • Katastrophen-Teams für die Bereiche Bildung, Kinderschutz, Gesundheit, Ernährung, Wasser und Sanitär erstellen detaillierte Bedarfsanalysen.
    • es wurden 5 von den 100 geplanten kinderfreundlichen Bereichen in den Nothilfe-Camps in Kathmandu errichtet. Hier helfen von Plan geschulte Betreuerinnen und Betreuer den Mädchen und Jungen ihr Trauma zu verarbeiten.

    Zur Zeit liegen den Kolleginnen und Kollegen in Nepal keine Einzelheiten zu Patenkindern und deren Familien in den Projektgebieten Makwanpur (Projektbüro 6055) und Sindhuli (6104) vor. Viele Gemeinden sind schwer zugänglich oder noch von der Außenwelt abgeschnitten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Nothilfe. Für die Projektgebiete Rautahat (Projektgebiet 6054), Banke (6056), Morang (6059) und Sunsari (6094) können wir glücklicherweise jedoch Entwarnung geben: In diesen Gebieten sind alle Patenkinder soweit wohlauf. Die Projektgebietsnummer und/oder den Namen eines Projektgebietes finden unsere Paten auf den Lebensbeschreibungen oder Fortschrittsberichten.

    Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit vor Ort mit einer Wiederaufbau-Patenschaft oder einer Nothilfe-Spende für Nepal.


     

 

 

 

 

 

 

 



Plan Projekt  Schutz und Bildung für Kamalari-Mädchen in Nepal  

Helfen auch Sie, die Kamalari-Mädchen zu befreien!

Wenn Sie das Projekt  Schutz und Bildung für Kamalari-Mädchen   unterstützen wollen, dann richten Sie Ihre Spende bitte an:

Plan
AG Bremen, S.Kuznik - IBAN DE10291523001401063076  - Kreissparkasse Osterholz -  BLZ 291 523 00 - Verwendungszweck: Kamalari
Bitte geben Sie Ihren Namen und Ihre genaue Anschrift an, damit Plan Ihnen eine Zuwendungsbescheinigung ausstellen kann.

Herzlichen Dank im Voraus für Ihre freundliche Spende!

Unser aktueller Spendenstand für dieses Projekt: 5.009,- Euro


 
Aus der Leibeigenschaft in ein freies Leben
Mädchen der Tharu-Ethnie im Südwesten von Nepal werden häufig als Leibeigene (Kamalari) an reiche Familien verkauft. Dort müssen sie für 40 bis 60 Euro im Jahr bis zu 16 Stunden täglich arbeiten, dürfen nicht zur Schule gehen und werden nicht selten
missbraucht. Plan befreit die Mädchen und unterstützt sie mit einem umfassenden Projekt bei der Rückkehr in ihre Dörfer.


Diese früheren Kamalari-Mädchen kamen Dank Plan frei.     Foto: Armin Jelenik
Befreiung: Plan überzeugt die Eltern der Kamalari-Mädchen, die Verträge mit den Hausherren nicht zu verlängern
oder vorzeitig abzubrechen, damit die Mädchen rasch nach Hause zurückkehren können. Bei Bedarf werden die Eltern juristisch beraten, und die Mädchen erhalten psychologische Unterstützung.


 


Bildung und Beruf: Ehemalige Kamalari-Mädchen werden durch Förderkurse darauf vorbereitet, in die staatlichen Schulen zurückzukehren.Für die älteren Mädchen werden berufsvorbereitende Trainings und Hilfe beim Einstieg in den Beruf angeboten. Erwachsene ehemalige Kamalari erhalten durch Spargruppen und Mikrokredite die Möglichkeit, eine eigene Existenz aufzubauen, etwa als Schneiderin.
Auch Mädchen aus der Volksgruppe der Tharu bekommen über Plan die Chance auf eine schulische Ausbildung.  Foto: Alf Berg

Einkommensverbesserung: Plan schult Tharu-Familien in Anbaumethoden und vergibt Nutztiere zur Aufzucht. Das verbessert die Lebensgrundlagen der Familien. Sie sind nicht mehr gezwungen, ihre Töchter zu verkaufen und können ihre Kinder zur Schule schicken.
 
Nach ihrer Rückkehr bereiten sich die Mädchen in Kursen auf ein selbstbestimmtes Leben vor. Dort erfahren sie viel über Kinderrechte, Gleichberechtigung, gesundheitliche Themen und lernen, ihr Selbstbewusstsein zu stärken. Plan ermutigt die Mädchen und Frauen, sich gegen die Kamalari-Praxis zu engagieren.
Kinderrechte:
In Kinder- und Jugendclubs lernen Mädchen und
Jungen ihre Rechte kennen und können ihre Freizeit mit Spiel und Sport verbringen.
Medien- und Lobbyarbeit: Durch Medienkampagnen, die Gründung von Kinderschutzkomitees und die Vernetzung von lokalen und nationalen Akteuren wird für die Durchsetzung der Kinderrechte und die Abschaffung der Kamalari-Praxis geworben.
 

Seit Beginn des Projektes im Februar 2006 konnte Plan zusammen mit seinen lokalen Partnern mehr als 1.700 Kamalari-Mädchen in ihre Heimatdörfer im Distrikt Dang zurückholen. In Dang gilt die Kamalari-Praxis mittlerweile als abgeschafft.
 
Ein großer Erfolg. Plan hat seine Arbeit nun auf die benachbarten Distrikte Kailali und Kanchanpur ausgeweitet.
Dort gibt es nach Untersuchungen einer lokalen Kinderschutzorganisation aus dem Jahr 2009 noch über 4.000 Mädchen, die als Kamalari arbeiten und dringend Hilfe benötigen.

"Sklavenkind" Urmila Chaudhary
Journalistin Nathalie Schwaiger hat die berührende Geschichte der Ex-Leibeigenen
Urmila Chaudhary aufgeschrieben. "Sklavenkind. Verkauft, verschleppt, vergessen – Mein Kampf für Nepals Töchter" ist im Plan Shop erhältlich. Senta Berger verfasste das Vorwort und sprach ein faszinierendes Hörbuch ein.

Mit sechs wird Urmila Chaudhary von ihrer Familie aus Not verkauft. In einem reichen Haushalt im fernen Kathmandu muss sie fast zwölf Jahre hart arbeiten, wird geschlagen, schikaniert und gedemütigt. Aber sie gibt nicht auf. Nach ihrer Befreiung setzt sie sich für die Rechte der Sklavenmädchen in Nepal ein und ist so zur Hoffnungsträgerin der Kamalari geworden.
 
Junge Mädchen der Tharu-Ethnie im nepalesisch-indischen Grenzbereich werden häufig von ihren Eltern an reiche Haushalte "verkauft", obwohl dies per Gesetz seit 2000 verboten ist. Urmila Chaudhary mit zwei ehemaligen Sklavenkindern. (Fotos: Plan)
Urmila Chaudhary schuftete fast zwölf Jahre als "Kamalari" (hart arbeitende Frau). Durch Plan kam die heute 21-Jährige frei, sie wurde zur Präsidentin des Komitees der Ex-Kamalari-Mädchen gewählt.

Lesung am 7. September 2011 im Überseemuseum in Bremen in Kooperation mit Thalia in Bremen, Obernstraße   
Urmila Chaudhary und Nathalie Schwaiger werden anwesend sein
Fotos und Infos:  
http://www.bremen.plan-aktionsgruppen.de/Aktivitaeten_2011.htm  .. nach unten scrollen

weitere Informationen   ein Reisebericht vom Oktober 2011 von den Stiftern Marita und Andre Warner